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Studie: Social-Media-Betrug mit Marken

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Von gefälschten Gewinnspielen bis hin zu satirischen Kundenservice, mit zunehmender Nutzung sozialer Netzwerke als Marketingplattform werden diese wohl auch für Betrüger immer attraktiver. Gerade für die Reputation und Kundenbeziehungen großer Unternehmen birgt diese Entwicklung enorme Risiken.

Wie die Experten des Cyber-Security-Unternehmens Proofpoint im Rahmen einer Studie herausgefunden haben könnte sogar etwa jeder 5. Social-Media-Account einer großen Marken gefälscht sein.

Hierfür wurden von April bis Juni 2016 sämtliche, mit 10 ausgewählten Marken wie zum Beispiel BMW, Amazon, Chanel und Samsung in Verbindung stehenden Social-Media Accounts auf den Plattformen Facebook, Twitter, YouTube und Instagram auf ihre Authentizität geprüft und kategorisiert.

Von den im Rahmen der Studie diesen Marken zugeordneten 4.840 Accounts wurden 902 als betrügerisch eingestuft, dies entspricht einem Anteil von etwa 19%. Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 ist hier ein deutlicher Anstieg von 20% erkennbar.

Folgende Absichten stecken hinter den Accounts:

  • 67% Werbung: Accounts welche versuchen Traffic oder Werbeeinnahmen zu generieren.
  • 18% Betrug: Accounts welche über gefälschte Aktionen oder Angebote versuchen die Nutzer zu einer Zahlung zu bewegen.
  • 11% Produktfälschungen: Accounts mit dem Ziel Produktfälschungen zu vermarkten.
  • 4% Phishing, Malware, Satire und Protest: Accounts mit dem Ziel Log-in-Daten, Zahlungsinformationen oder anderweitig sensible Informationen zu erbeuten, Malware zu verteilen oder im Kontext der Marke Satire oder Protestbotschaften verteilen.

Quelle: Proofpoint Social Media Brand Fraud Report

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Geschrieben von Markus Sommer

Markus Sommer ist Gründer von CRMmanager.de und betreut neben der technischen Weiterentwicklung des Portals die Ressorts Marketing-Software & CRM-Software.

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